Handicaps fordern Ideen heraus, das betriebliche
und soziale Umfeld am Arbeitsplatz den individuellen
Möglichkeiten des Mitarbeiters anzupassen.

Eine Herausforderung des Integrationsbetriebes ist also seine Rücksicht auf behinderungsbedingte Einschränkungen von Menschen.

Eine weitere Herausforderung:
Es gilt, als marktfähiges Unternehmen konkurrenzfähig zu bleiben.

Der doppelte Anspruch prägt "soziale Unternehmen",
in denen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen arbeiten
- mit Arbeitsvertrag und unter Marktbedingungen.

Weil bei der Abwägung zwischen Qualität und Kosten
die pädagogische Verantwortung eben nicht auf der Strecke bleibt,
haben psychisch kranke Menschen in unserem Dorfladen-Projekt
eine echte Chance: sie stabilisieren sich in kurzer Zeit,
werden selbstbewußter, entscheidungsfreudiger und teamfähiger.

Bei OptiServ, in den Dorfläden und Cafés erhalten Sie
Basiswissen und Fertigkeiten, die sie durchaus qualifizieren
für das Wagnis "Erster Arbeitsmarkt".

Integrationsbetriebe könnten ins Hintertreffen geraten
gegenüber Unternehmen, die nur noch ihre besten Mitarbeiter halten.
Dauerhafte Ausgleichszahlungen des Integrationsamts
neutralisieren diesen Nachteil.

So entsteht Wettbewerbsgleichheit zwischen Betrieben,
die Menschen mit Handicaps beschäftigen und solchen,
die nur die Ausgleichsabgabe zahlen.

Wer hindert sie daran, es auch zu versuchen?

Kaffeeduft, klapperndes Geschirr, Architektur aus Glas und Edelstahl.
Helles, freundliches Ambiente.
Preisauszeichner tackern Etiketten auf neu angelieferte Ware.
Dorfbewohner kaufen ein. Angestellte aus benachbarten Unternehmen
holen ihre Zwischenmahlzeit.

Das Besondere: hier arbeiten psychisch beeinträchtigte Menschen.
Sie genießen den unmittelbaren Kontakt zum alltäglichen Leben.

Sie erhalten ein echtes Qualifizierungsangebot. Sie erlernen den professionellen Kundenkontakt, werden ausgebildet in
Regalservice und Bestellung, Lagerhaltung und Hygiene.

Schulung und Betreuung übernehmen erfahrene Kaufleute
mit pädagogischer Zusatzausbildung.

Marktorientierung und wirtschaftliche Betriebsführung
stehen für Realitätsbezug. Der wache Blick fürs Menschliche
verhindert Überforderung.

Café KIS in Neuwied und das Kulturcafé "Vogelhaus"
in Montabaur werden den Erfolg dieser Idee fortsetzen.

Dorfladen, Stadtladen, Bistro
AWO Gemeindepsychiatrie gemeinnützige GmbH

Vor der Heeg 1a
56470 Bad Marienberg
Otmar Schneider
Tel.: 02661 / 980 879-5
Fax: 02661 / 982 206

An den großen Holztischen wird zusammengebaut,
geprüft, verpackt, konfektioniert.
Auch in der Verwaltung arbeiten Besucher der Tagesstätte.
Mitarbeiter unterhalten sich leise, es herrscht reger Betrieb.

Neben den Arbeiten hier in der neuen OptiServ-Halle gibt es auch
externe Einsätze in Unternehmen der näheren Umgebung.

Kleine, spezialisierte Teams machen Garten- und Grundstückspflege,
Reparaturen, Renovierung und Reinigung an Gebäuden.

Ein relativ neues Angebot sind die
Haushaltsdienste für ältere Menschen
- eine echte Marktlücke mit vielen Facetten.

Über einhundert Mitarbeiter hat OptiServ mittlerweile.
Es sind Bewohner aus dem Heimbereich,
Besucher der Tagesstätte aus den umliegenden Dörfern,
Praktikanten aus dem Projekt "Menschen in Arbeit",
aber auch Schwerbehinderte, die tariflich entlohnt werden.

Im Mittelpunkt steht zunächst ein geregelter Tagesablauf
und die Zuverdienstmöglichkeit. Schrittweise kann dann
eine Wiedereingliederung ins Erwerbsleben beginnen.
Das breite Spektrum an Einsatzmöglichkeiten vor Ort
ermöglicht hierzu ganz individuelle Zugänge.

OptiServ
AWO Gemeindepsychiatrie gemeinnützige GmbH

Vor der Heeg 1a
56470 Bad Marienberg
Markus Treptow
Tel.: 02661 / 980 879-4
Fax: 02661 / 980 879-9
www.optiserv.de
e-mail:
info@optiserv.de

Integrationsbetriebe


Nach SGB IX, §132 sind Integrationsbetriebe
Teil des allgemeinen Arbeitsmarkts.

Auch in den Integrationsprojekten der
AWO Gemeindepsychiatrie gemeinnützige GmbH
(OptiServ, Dorfladen, Café) finden Schwerbehinderte
reguläre Beschäftigung nach Tarifvertrag.

Dazu muss eine dauerhafte Behinderung
von mehr als 50 Prozent diagnostiziert sein oder
eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen vorliegen.

Stellen Sie bitte einen entsprechenden Antrag
bei Ihrem Amt für soziale Angelegenheiten
bzw. bei der Agentur für Arbeit.

Wo?

Wer?

OptiServ
AWO Gemeindepsychiatrie gemeinnützige GmbH

Vor der Heeg 1a
56470 Bad Marienberg
Markus Treptow
Tel.: 02661 / 980 879-4
Fax: 02661 / 980 879-9
www.optiserv.de
e-mail:
info@optiserv.de

OptiServ Montabaur
Horresser Berg 14
56410 Montabaur
Guido Bender
Tel.: 02602 / 1342321
Fax.: 02602 / 1342993
e-mail:
gbender@awo-gemeindepsychiatrie.de

Café Vogelhaus Montabaur
Konrad-Adenauer-Platz 9
56410 Montabaur
Tel.: 02602 / 916 359-4

Der Dorfladen / Zentrale
Vor der Heeg 1a
56470 Bad Marienberg
Ottmar Schneider
Tel.: 02661 / 980 879-5
Fax: 02661 / 982 206

Der Dorfladen / Bistro Bad Marienberg
Vor der Heeg 1a
56470 Bad Marienberg
Tel.: 02661 / 939 789
Fax: 02661 / 982 206

Der Dorfladen Roßbach
Hauptstr. 30a
56271 Roßbach
Tel./Fax.: 02680 / 988065

Der Dorfladen Nauroth
Betzdorfer Str. 15
57583 Nauroth
Tel./Fax.: 02747 / 914302

Der Stadtladen Westerburg
Neustraße 9
56457 Westerburg
Tel./Fax.: 02663 / 911334

Der Dorfladen Dausenau
Lahnstraße 7
56132 Dausenau
Tel.: 02603 / 509717
Fax.: 02603 / 509718

Der Dorfladen Oberwambach
Hauptstraße 30
57614 Oberwambach
Tel./Fax.: 02681 / 9823109

Der Dorfladen Fehl-Ritzhausen
56472 Fehl-Ritzhausen
Herborner Str. 2a
Tel.: 02661 / 915200

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